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Vier junge Athlet:innen zeigen am Grand Prix Migros Final beeindruckendes

Vier junge Athlet:innen mit Hemiplegie, eine Weltbühne des Nachwuchsskisports und ein Zeichen, das weit über die Piste hinausreicht: PluSport war beim Final des Grand Prix Migros in Crans-Montana dabei.

Als die Pisten von Crans-Montana an diesem letzten Märzwochenende von Tausenden von Nachwuchsskiläufer:innen bevölkert wurden, schrieben vier junge Menschen aus dem PluSport-Umfeld still und leise ihre ganz eigene Geschichte. Sammy Abdallah Seif, Jules Mettaz, Ismaël Ben Haha und Julia Alexandre, nahmen am Final des Grand Prix Migros teil: dem weltweit grössten Skirennen für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren.

Was sie auf die Piste brachten, war nicht zuletzt das Ergebnis harter Arbeit. An mehreren PluSport-Campwochenenden in Nendaz in dieser Saison hatten sie trainiert, sich gesteigert und schliesslich den Schritt an eine der prestigeträchtigsten Nachwuchsveranstaltungen der Schweiz gewagt. Der Grand Prix Migros, der alljährlich von Januar bis März mit elf Qualifikationsrennen durch die Schweiz zieht, schloss am 26. bis 29. März 2026 in Crans-Montana mit dem grossen Final, und die vier Jugendlichen waren mittendrin.

Dass dieser Moment möglich wurde, verdankt sich auch einem Vorbild, das für die Schweizer Ski-Community längst Legende ist. Théo Gmür erlitt als Kind eine Hemiplegie und wurde später dreifacher Paralympicssieger in Pyeongchang sowie Bronzemedaillengewinner in der Abfahrt in Peking. Für viele dieser jungen Sportler:innen ist er der lebende Beweis, dass körperliche Einschränkungen keine Grenzen setzen müssen. Robin Cuche wiederum, der bei den eben zu Ende gegangenen Paralympics mit Goldmedaillen im alpinen Ski-Sport glänzte, unterstrich einmal mehr, welche Strahlkraft Schweizer Parasport zu entfalten vermag.

PluSport dankt den Organisator:innen des Grand Prix Migros herzlich für ihr Engagement, inklusive Teilhabe nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlichen Teil einer solchen Grossveranstaltung zu begreifen. Dieses Engagement ist ein Signal an andere Verbände, an andere Veranstalter:innen und an die gesamte Sportlandschaft Schweiz: Inklusion lässt sich planen, und sie bereichert den Sport.
 

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