Zwei Abfahrten, zwei Siege, eine Kugel: Robin Cuche (LW9-1) ist weiterhin in bestechender Form und bewies dies einmal mehr beim Para-Ski Weltcup im französischen Tignes, wo er sich auch die Abfahrts-Kristallkugel sicherte. Auch sein Teamkollege Emerick Sierro (LW9-2) fuhr mit den Plätzen sechs und acht Spitzenresultate ein. Théo Gmür (LW9-1) liess die Rennen aufgrund einer leichten Knieblessur aus. Die Formkurve im Schweizer Team zeigt kurz vor den Paralympischen Winterspielen in Milano-Cortina steil nach oben.
«Wir sind wirklich mega happy, wie es diese Saison in der Abfahrt läuft. Die Dominanz von Robin ist beeindruckend», sagt Trainer Mauritz Trautner zu den Erfolgen seines Teams. «Wir wussten, dass wir gut abgestimmtes Material haben und gut trainieren konnten, aber dass es dann so aufgeht, ist nicht selbstverständlich. Schön ist auch zu sehen, wie sich Emerick entwickelt – da werden wir noch einiges sehen.»
In Hinblick auf die Paralympics steigen durch die Erfolge die Erwartungen. Allfälligen Druck nimmt Mauritz allerdings gelassen: «Wir wussten schon vorher, dass Robin vorne mitfahren kann – sowohl im Weltcup als auch bei den Spielen. Die Erwartungen ändern sich durch die Erfolge nicht wirklich: Robin fährt um Gold in Milano-Cortina.»
FIS Para-Ski Weltcup in Veysonnaz: Countdown zu den Paralympics
Die nächste Station im Weltcup folgt vom 9. bis 10. Februar 2026 in Veysonnaz. Im Slalom und Riesenslalom starten Athlet:innen aus zahlreichen Nationen und liefern spannende Duelle auf höchstem Niveau. Für die Schweizer Starter:innen ist der Event die letzte Gelegenheit, vor heimischem Publikum zu glänzen, bevor am 16. Februar die Selektion für die Paralympics in Milano-Cortina erfolgt.
Für die Schweiz starten Robin Cuche (Standing LW9-1), der mehrfache Paralympics-Sieger Théo Gmür (Standing LW9-1) sowie Christophe Damas (25, Sitting LW12-1). Neben den Routiniers sind auch heimische Nachwuchsathleten am Start – allen voran Emerick Sierro (Standing LW9-2), der erneut in die Top 10 fahren möchte.
Nicht am Start ist Pascal Christen (Sitting LW10-2). Der Nidwaldner hat sich beim Weltcup in Saalbach (AUT) an der Hand verletzt und setzt den Heimweltcup aus.
Mauritz Trautner blickt voraus: «Auf den letzten Metern vor den Paralympics gilt es, die Energie richtig einzuteilen. Das Weltcup-Programm ist sehr dicht und fordert von den Athletinnen und Athleten viel. Am Heimweltcup in Veysonnaz wollen wir aber definitiv wieder einen Sieg!»
Das Rennprogramm sieht wie folgt aus:
Montag, 09.02.2026: Slalom
Dienstag, 10.02.2026: Riesenslalom
1. Lauf 09:30 Uhr | 2. Lauf 12.30 Uhr
Mehr Infos zum Para-Ski Weltcup in Veysonnaz
Foto (c) FIS / Connor Owens